Archiv für Februar 2014

Fotos von der Demonstrations „So geht’s nicht weiter in der Gastro!“

Demonstration am 27. Februar

Demo-Presse

Leider kam es in der Presse falsch an, der Streik geht natürlich weiter, nur die täglichen Streikposten bleiben vorerst aus.

* MDR 1, Lokalnachrichten, 27. Februar
* Sächsische Zeitung Kellnern in der Neustadt ist ein Knochenjob, 27. Februar
* Neues Deutschland, Kneipe wirf Kellner raus, 28. Februar
* DNN, Kellner gehen auf die Straße
* OAZ, Demo für bessere Arbeitsbedingungen für Kellner, 28. Februar
* Neustadtgeflüster, Kein Kneipenstreik mehr, 28. Februar

Heutige Demonstration bei MDR1 Lokalnachrichten

Hier zu hören.

Artikel von Stimmen aus der Provinz

Artikel gibt es hier.

Streik-Ticker #17:

+++ Montag: +++ 6-10 Menschen am Streikposten. +++ Über 35 Betriebe wurden von Aktivist_innen über Demonstration am Donnerstag informiert. +++ Dienstag: +++ Ca. 10 Menschen am Streikposten. +++ Mittwoch: +++ 8-12 Menschen am Streikposten. +++ Kleine Diskussion mit Person aus der Kneipe, darüber ob die FAU Leute aktiv davon abhält ins Lokal zu gehen. +++ Sonst keine Besonderheiten und weiterhin keine Reaktion seitens der Chefin. +++ ‚Normaler‘, nochmal relativ gut besuchter letzter Streikposten. +++

Rote Hilfe Dresden: Solidarität mit dem Arbeitskampf der FAU!

Seit dem 31.01.2014 befinden sich 3 Mitarbeiter_innen der Dresdner Kneipe „Trotzdem“im Streik. Ihnen wurde eine Kündigung seitens der Inhaberin des Lokals ausgesprochen. Bereits im Mai 2013 haben sich die Mitarbeiter_innen dazu entschlossen, eine Lohnerhöhung durchzusetzen sowie eine Betriebsgruppe im Gastronomiebereich zu gründen. Nun halten seit dem Streikbeginn die Mitglieder der FAU und ihre Unterstützer_innen täglich von 20 bis 24 Uhr einen Streikposten vor dem Ĺokal.

Solidarität zeigen: Kommt zur Demo der FAU!

Donnerstag | 27. Februar | 19 Uhr | Aufruf
Dresden | Alaunstraße 81 | vorm „Trotzdem“

Soli-Erklärung Dresdner Gruppen
Check: www.trotzdemunbequem.blogsport.de | www.fau.org/dresden

Seit dem 31.01.2014 befinden sich 3 Mitarbeiter_innen der Dresdner Kneipe „Trotzdem“im Streik. Ihnen wurde eine Kündigung seitens der Inhaberin des Lokals ausgesprochen. Bereits im Mai 2013 haben sich die Mitarbeiter_innen dazu entschlossen, eine Lohnerhöhung durchzusetzen sowie eine Betriebsgruppe im Gastronomiebereich zu gründen. Nun halten seit dem Streikbeginn die Mitglieder der FAU und ihre Unterstützer_innen täglich von 20 bis 24 Uhr einen Streikposten vor dem Ĺokal. Mit dieser Erklärung unterstützen wir den Arbeitskampf der Streikenden.
Nachdem zunächst „betriebswirtschaftliche“ Gründe und die geplante Einstellung eines Freundes der Familie für die Kündigungen genannt wurden, schiebt die Besitzerin des „Trotzdem“ nun (angeblich) stattgefundene Diebstähle vor und betreibt damitSippenhaft.
So oder so sind die Kündigungen nicht einfach hinzunehmen. Entlassungen aufgrund von „Eigenbedarf“ oder auf Grundlage von Unterstellungen sind nicht mal mit dem geltenden Arbeitsrecht vereinbar. Diese Form der Entlassungen in einem Lokal, dass unter einem linksalternativen Label geführt wird, betrachten wir als Zynismus.

Generell gilt: Alle Betriebe, die auf diese Art und Weise mit ihren Angestellten umgehen, gehören bestreikt. Wenn Arbeitgeber_innen , auf Grundlage von Mutmaßungen, händeringend nach Gründen für eine Kündigung organisierter Mitarbeiter_innen suchen, ist es erforderlich, solidarisch mit den Betroffenen zu sein. Somit wünschen wir den Streikenden viel Kraft und einen langen Atem.

Unterstützt die Streik-Kundgebungen der FAU, täglich von 20 bis 24 Uhr, vor dem Lokal in der Dresdner Neustadt.

Get organized! Soziale Kämpfe zusammenführen!

Check: www.trotzdemunbequem.blogsport.de | www.fau.org/dresden

Unterstützer_innen:
Gruppe Polar, Ausser Kontrolle Dresden, URA Dresden, Rote Hilfe OG Dresden, Kampagne 129ev

Streik-Ticker #16:

+++ Ca. 10 Menschen am Streiposten. +++ Dazu Betriebsrunden durch ca. 20 Betriebe. +++ Früherer Abbruch des Streikpostens um Demonstration am Donnerstag mit Plakaten zu bewerben. +++

Artikel der Alternativen Dresden News;: Wirbel in der Neustädter Gastroszene

Den Artikel findet ihr hier.

Pressemitteilung: BNG-Streik – Klage gegen Chefin und Demonstration

BNG in vierter Streikwoche. Gewerkschaftsdemo zu Bedingungen in der Gastro angekündigt.

Seit über 20 Tagen streiken drei Kellner_innen in der Kneipe Trotzdem für einen Haustarifvertrag. Da die Chefin keinerlei Verhandlungsbereitschaft bzgl. Tarifvertrag und Rücknahme der Kündigungen zeigt, klagt die Gewerkschaft nun gegen letztere. Am Donnerstag den 27. Februar kündigt die BNG außerdem eine Demonstration zu den allgemeinen Missständen in der Dresdner Gastronomie-Branche an.

Weiterhin stehen täglich Streikposten vor dem Betrieb. Immer mehr Gäste meiden das Lokal aufgrund seiner gewerkschaftsfeindlichen Praxis. Zeitgleich bemüht sich die Gewerkschaft BNG um eine Ausweitung der notwendigen Debatte auf die gesamte prekäre Branche in der Dresdner Neustadt. So fand eine öffentliche Arbeitsrecht-Schulung statt, an der Interessierte aus acht Betrieben teilnahmen.

Die für den 27. Februar um 19 Uhr geplante Gewerkschaftsdemonstration steht unter dem Motto „So geht’s nicht weiter in der Gastro!“. Jeanette Schmidt (26) von der BNG sagt dazu: „Wir wollen Kund_innen und Kolleg_innen erreichen und während der Demo auch auf die Betriebe eingehen.“ Vom Trotzdem aus soll eine Runde durch das belebte Kneipenviertel gezogen werden, um abschließend wieder am Streikposten anzukommen.

Gegen die Kündigung der drei Kolleg_innen im Trotzdem hat die Gewerkschaft nun auch Klage eingereicht. „Wir denken die Kündigung ist unhaltbar. Wir hätten der Chefin den Rechtsweg gerne erspart, aber ihre mangelnde Verhandlungsbereitschaft und die gesetzlichen Fristen zwingen uns nun zu diesem Schritt.“, sagt Wolf Meyer (25) von der BNG-Betriebsgruppe. Die Gewerkschaft hält weiterhin an ihren Forderungen nach einem Haustarifvertrag fest. Sie fordert die Betreiberin des Trotzdem regelmäßig zu Gesprächen auf.

DNN-Artikel: „Klassenkampf in linker Szene-Kneipe“

Vorneweg eine Richtigstellung: Während des Interviews wurde nicht, wie im Artikel behauptet, darüber spekuliert wie die Betreiberin des Trotzdems zur Lohnerhöhung vom Mai 2013 stand. Den Artikel findet ihr hier.