Großes ColoRadio-Feature zum Streik im Trotzdem

Das Radio-Magazin „Dresden Sellout“ das sich mit Stadtentwicklung und Verdrängung in Dresden beschäftigt, hat nun ein längeres Feature und mehrere Einzel-Interviews zum Streik im Trotzdem veröffentlicht. Alle Sound-Dateien findet ihr hier, im Hauptbeitrag ist findet ihr das Thema ab Minute 22:20. Wir danken den Radiomacher_innen für die genommene Zeit und die hintergründige Medienarbeit.


6 Antworten auf „Großes ColoRadio-Feature zum Streik im Trotzdem“


  1. 1 Florian 19. Februar 2014 um 14:49 Uhr

    Zu dem Interview mit Wolf im Coloradio,
    ich habe auch schon im Trotzdem gearbeitet und die Überstunden werden sehr wohl bezahlt.
    Bitte immer schön sachlich bleiben…

  2. 2 Administrator 19. Februar 2014 um 17:09 Uhr

    Hey Flo, es ging dabei um den freiwilligen Verzicht auf Überstunden. Wenn der Laden eigentlich schon leer ist und mensch wider die mittelbare Wirtschaftlichkeit den Laden z.B. noch für einen Tisch auflässt. Heißt nicht, dass generell nicht bezahlt wurde.

  3. 3 Florian 20. Februar 2014 um 8:31 Uhr

    So lang Gäste im laden sind wird man bezahlt. Auch das reinmachen (Stühle hoch…) wird man bezahlt. Wenn man seine Freizeit im trotzdem verbringen will, kannmannicht erwarten, dafür entlohnt zu werden.
    Florian

  4. 4 Administrator 21. Februar 2014 um 12:53 Uhr

    Richtigstellung: Unbezahlte Überstunden

    Da es Verwirrung um den Satz „Auch wir haben ein paar Jahre lang Herzblut reingesteckt … und unbezahlte Überstunden die wir einfach so eingeschoben haben um für Leute den Laden noch weiter offen zu lassen, auch wenn es nicht mehr wirtschaftlich Sinn gemacht hat.“ aus dem Sellout-Interview gab, hier die Erklärung:

    Wann der Laden letztendlich geschlossen wird lag im Trotzdem im Ermessen des/r Kellners/innen (unter Wahrung der Sperrstunde). Sitzt nur noch ein Tisch oder zwei an denen jeweils kaum noch etwas getrunken wird, macht ein weiteres Offenhalten des Ladens kaum noch Sinn (Lohn + Strom + Kerzen etc.). Als Kellner_innen haben wir uns aber immer auch in einer sozialen Verantwortung gesehen. Manche Abende sollten einfach um der Gäste willen nicht vorzeitig abgebrochen werden. Sei es, dass zwei Leute sich mal richtig ausquatschen müssen, sei es eine Geburtstagsparty oder das Zusammentreffen alter Freunde etc.. Will mensch ultra kapitalistisch denken, könnte mensch auch sagen das erhöht die Kundenbindung und rechnet sich letztlich auch wieder. Jedenfalls haben die gekündigten Kellner_innen in solchen Fällen einfach noch ein Bierchen getrunken, die Schicht für beendet erklärt und waren trotzdem oft noch 2, 3 Stunden länger da. Das war damit sowohl ein zugehen auf den Betrieb als auch auf die Gäste und viele Gäste bleiben nun beim Streik auch weg von der Kneipe, eben weil dieser empathische Umgang mit den Bedürfnissen der Gäste die Kneipe ausgemacht hat.

  5. 5 tamara 21. Februar 2014 um 17:44 Uhr

    lieber wolf,
    wann du die schicht, und damit deinen bezahlten aufenthalt in der kneipe für beendet erklärt hast lag immer in deinem ermessen. johanna hat dich für die zeit bezahlt die du aufgeschrieben hast. wie kannst du jetzt sagen du wurdest zu kurz bezahlt? warum hast du dann nicht mehr aufgeschrieben? also ich habe ja auch im trotzdem gearbeitet, das weisst du, da du meine schwangerschaftsvertretung warst und ich wurde immer gut und für alles bezahlt. ich habe nie den eindruck gehabt ausgebeutet wurden zu sein oder dass meine meinung keine rolle gespielt hätte. im übrigen arbeite ich seit 14 jahren stetig im trotzdem und habe somit einen wesentlich größeren teil zum flair beigetragen als zum beispiel du in deinen 2 jahren/ 6 dienste im monat. das trifft im übrigen auch auf johanna zu, die den laden von anfang an maßgeblich geprägt hat. wie kannst du dir selbst eine derartige rolle zu schreiben?
    dein derzeitiges auftreten ist an egozentrismus und selbstgerechtigkeit kaum zu überbieten, dinge die du anderen zur last legst. ich hoffe du siehst die ironie dahinter…
    mit genug mut zum klarnamen sendet persönlich enttäuschte grüße
    tamara

  6. 6 Wolf 21. Februar 2014 um 18:42 Uhr

    Ich habe nicht behauptet Johanna hätte uns nicht bezahlt. Wenn wir diese Stunden nicht aufschrieben, taten wir das um den Betrieb finanziell zu entlasten. War quasi ein Geschenk, ein wenig hinten an gehängtes Ehrenamt. Mehr wollte ich nicht sagen.

    Auf die Lüge mit der Schwangerschaftsvertretung gehe ich nicht mehr ein. Insgesamt möchte ich anmerken meine Emailadresse bekannt und persönliche Beleidigungen kannst du auch dahin schicken.

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